Aktuelles - actualités

30.04.2016 32. Lysser OL

01.05.2016 61. Bucheggberger OL

M: 02.05.2016 Pfingststaffel

OL - was ist das ?
la CO - c'est quoi ?

Definitionen:

Informationen beim Schweizerischen OL-Verband (SOLV):

OL-Spiele und -Wissen:

Grundsätzlich gibt es diese mehr oder weniger bekannten OL-Arten:

Lampen für den Nacht-OL oder andere Aktivitäten wo viel mobiles Licht praktisch ist:

GPS und OL:

  1. Andere technische Hilfs-Mittel (ausser dem Kompass) sind für das Orientieren bei Wettkämpfen nicht erlaubt.
  2. Im Wald hat GPS prinzipiell seine Probleme und wenn man sich noch dazu in einem Nord-Hang bewegt, wird die Positions-Bestimmung unzuverlässig und kann ganz misslingen.
  3. Es ist aber ganz interessant, seine vermutete Route mit der effektiv (na ja – näherungsweise) gelaufenen zu vergleichen (vgl. hier). Dazu kann man kleine GPS-Logger (ich verwende ein NaviLock NL-457DL), an der SOW 2009 wurden von der OCAD AG i-gotU eingesetzt), grössere GPS-Uhren oder riesige Navigations-Geräte verwenden, die regelmässig mit dem GPS-Signal die Postition bestimmen und diese abspeichern.
  4. Die Positionen lassen sich an einem Computer mit geeigneter Software auswerten (z.B. QuickRoute von Mats Troeng).

diverses:

Das OL-ABC für Einsteiger

Orientierungslauf ist für alle und kann prinzipiell in jedem Wald, in jeder Stadt oder auf irgendeinem öffentlichen Areal stattfinden. Dazu braucht es nur wenig Material.

OL – für Beine mit Köpfchen

Orientierunglauf, kurz OL genannt, ist ein Ausdauersport, der vorwiegend im Wald ausgetragen wird. Zunehmend beliebter werden aber auch Wettkäpfe in urbanen Gebieten, beispielsweise in Parks oder Städten. Im OL-Wettkampf werden in vorgeschriebener Reihenfolge orange-weisse Kontrollposten angelaufen. Der genaue Standort der Posten ist auf einer Karte eingetragen. Mit Hilfe von Karte und Kompass gilt es, den schnellsten Weg von Posten zu Posten bis ins Ziel zu finden. Zur Kontrollle, dass der Läufer jeden Posten angelaufen hat, quittiert er jeden Posten mit einem elektronischen Badge. Dieser funktiniert zugleich als Zeitmessung. Die Faszination des OL-Sports liegt in der Kombination von physischer und geistiger Leistung: Einerseits braucht es schnelle Beine, andererseits aber auch die nötige Konzentration, um jederzeit die Orientierung zu behalten.

Karte

Die OL-Karte ist das wichtigste Hilfsmittel des Orientierungsläufers. Sie ist eine speziell für den Orientierungslauf gezeichnete Karte und wird von Spezialisten aufgenommen. OL-Karten unterscheiden sich im Massstab von herkömmlichen Landeskarten 1:25'000 oder grösser. Die OL-Karten werden in den Massstäben 1:15'000, 1:10'000, Sprint-Karten auch in den Massstäben 1:5'000 und 1:4'000 hergestellt. Dadurch sind die Objekte und Hindernisse des Geländes viel exakter dargestellt. Unterscheiden werden Vegetationen wie Wiese, Wald oder Dickichte. Die verschiedenen Geländeformen wie Bergrücken, Mulden oder Graben-Systeme werden mit Höhenkurven dargestellt. Für zahlreiche Details, die auf keiner anderen Karte zu finden sind, werden spezielle Symbole verwendet – eine Auswahl davon ist unten zu sehen.

Karten-Ausschnitt mit Legende

Kompass

Der Kompass ist neben der OL-Karte das zweitwichtigste Hilfsmittel des Orientierungsläfers. Im OL-Sport werden spezielle Kompasse verwendet, die sich durch eine schnelle und einfache Handhabung auszeichnen. Sie dienen dem Läufer einerseits zum Ausrichten der Karte, andererseits aber auch zum Anpeilen eines Postens. Ist der Kompass richtig gestellt, kann der Läufer im Gelände ohne Hindernisse strikt nach Kompass laufen und erreicht so den gewünschten Zielort.

Badge

Zur Kontrolle, dass der Läufer jeden Posten in der richtigen Reihenfolge angelaufen hat, quittiert er diese mit einem elektronischen Badge. Dieser Chip wird am Finger getragen. Kommt der Läufer ins Ziel, kann er den Badge am Computer auslesen und erhält sofort auf einem Ausdruck seine Laufzeit sowie die Zwischenzeiten. Die Zeitmessung und Postenkontrolle mittels elektronischem Badge ist in der Schweiz beinahe schon seit vielen Jahren im Einsatz. Zuvor wurden die Posten mit einer Lochzange und einer Stempelkarte quittiert, die dann von Hand und mit geübtem Auge kontrolliert werden mussten.

Bekleidung und Schuhwerk

Die Bekleidung des Orientierungsläufers gleicht im Allgemeinen jener eines Läufers: Sie ist aus funktionellem Material herstestellt. Besonders ist dagegen das Schuhwerk: Es handelt sich hierbei um extra für den OL-Sport angefertige Schuhe mit speziellem Profil, um im weichen Boden und auf Holz weniger zu rutschen. Zusätzlich tragen Orientierungsläufer Stulpen oder verstärkte Kniesocken, welchen die Schienbeine vor Verletzungen beim Kontakt mit Dornen, Bennesseln oder Ästen schützen.