POM / AOM

03.03.2018

Einige der Mitglieder der White Tigers reisten in der letzten Zeit in den Süden Europas um dort technisch zu trainieren und Wettkämpfe zu bestreiten. Hier geht es zu zwei Berichten.

Portugal-O-Meeting (POM), Evora:


Bei Sternenhimmel und 15 Grad erreichten David Zürcher und ich am Freitag dem 9. Februar Evora. Dies sollte unsere Heimat für die nächste Woche werden. Dank einem sehr gut organisierten Wettkampfzentrum und Englisch-sprechenden Portugiesen (Applaus an dieser Stelle ;) ), war das Abholen der Startnummern kein Problem und wir konnten rechtzeitig die erste Etappe der POM starten.


Ein paar Worte zum Gelände: Schnell, schneller, POM würde man es etwa am besten beschreiben. Oder stellt euch einen Mittellandwald ohne Dornen, Wege, Dickichte… und ohne Wald, vor. Zur Veranschaulichung nebenstehendes Bild. Wir konnten aber trotzdem nicht immer nur drauflosrennen, die Bahnlegung führte uns auch durch weniger schnelle oder besser gesagt sehr steinige Partien. Nur Wenige kamen aus dem «Wald» ohne Fehler zurück, so schwierig waren manche Passagen. Dies vor allem ohne Kompass, aber dies ist eine andere Geschichte ;).


Die POM stellte so für mich und ein paar andere White Tigers (Kerstin, Jael und Joana) einen idealen Start in die neue Wettkampfsaison dar. Währenddessen einige schon wieder nach Hause reisten, genossen David und ich noch einige Tage in Evora und nutzten diese für vielseitiges Training. Leider mussten wir aber am Freitag auch schon wieder zurück in die kalte Schweiz.


(Fabian)


POM
White Tigers
 
 
 

 
 

Trainingslager, Barbate / Andalucia-O-Meeting, Punta Umbria


Auch bei der Ankunft des Elite-Kader von Swiss Orienteering, mit dem ich und Simona als Junioren des ältesten Jahrganges ein Trainingslager verbringen durften, in Spanien war es 15 Grad warm. Die Wetterprognose versprach aber nicht klaren Himmel wie in Portugal, sondern eher regnerische und stürmische Tage. Glücklicherweise wurden wir oftmals während den Trainings mehrheitlich verschont, dafür fiel der Niederschlag um die Essenszeiten umso grösser aus.


Wir genossen technisch sehr anspruchsvolle Trainings im grossen Waldstück westlich von Barbate. Dieses Gelände ist sehr abwechslungsreich: Das Relief reicht von grossen markanten Hügeln bis zu feincoupierten Gebieten, die kartentechnisch fast nicht darzustellen sind, die Vegetation von Sand über grasigen Boden bis zu Partien, die aufgrund der vielen Büsche nur schwer durchquerbar sind.


Auf das Wochenende hin reisten wir nach Punta Umbria, wo wir die letzen Tage mit dem Bestreiten von Wettkämpfen verbrachten. Das Andalucia-O-Meeting bot uns einen technischen Middle am Meer und einen intensiven Sprint in der Innenstadt


(Silvan)

Barbate
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