OOCup 2018

25.07.2018

Der OOCup 2018 fand auf dem Plateau de Retord im Süd-Jura in Frankreich statt. Das wirklich interessante daran: es gab auch Kategorien mit Karten ohne eingedruckte Wege.

Ich habe mich lange darauf gefreut: OL mit Karten ohne störende Wege und Schneisen. Es gab sie natürlich schon, die Wege und Schneisen - nur die Ultimate-Kategorien erhielten Karten ohne. Wenn ich dann das eine oder andere Mal nach der Position gefragt wurde, musste ich mich erst an das Kartenbild mit Wegen gewöhnen.

Schnell bin ich seit längerem nicht mehr unterwegs, was mich allerdings nicht daran gehindert hat, den einen oder anderen Umweg zu machen.

Etappe 2, 14-15

26.07.2018, Etappe 2

Nach 84 Minuten war mein Kopf in der zweiten Etappe wohl nicht mehr ganz bei der Sache. Leider habe ich kurz vor dem 15. Posten den Faden verloren. Da es mir ja nicht eilt, versuchte ich also wieder den 14. zu finden.

Beim zweiten Anlauf war mir bewusst, wie lange ich exakt die gleichen Orte passierte wie beim ersten. Warum ich dann in Sichtweite zum Posten abdrehte, bleibt unklar.

Die Strecke lässt sich also auch in 4 Minuten gehen, statt in 18.

 
Etappe 3, 3-4

27.07.2018, Etappe 3

Zu Beginn der dritten Etappe war mein Kopf noch voll bei der Sache. Naja, fast - die verfallene Mauer-Ecke hatte ich voll getroffen, dabei aber übersehen, dass ich nicht bei der Mauer-Ecke im Südwesten war, sondern bei der im Nordosten, links unter dem roten Kreuz. Das war eigentlich so was von klar, denn so schnell kann ich gar nicht vorwärts kommen. Dass so irgendwann auch der fantasievollste OLer sich nichts mehr zusammenreimen kann, ist auch klar.

Ich habe ja Zeit,  also versuchte ich zurück zum 3. Posten zu finden. Als ich dann wieder bei der Mauer-Ecke war, wurde mir mein Missverständnis klar. Der Rest war einfach. 6 Minuten hätten gereicht, statt 24:33.

Von 10 zu 11 habe ich dann noch mal eine Schleife gedreht, weil ich einen 'fremden' Postenstandort falsch zugeordnet hatte und dann 8 Minuten brauchte, um mich aufzufangen.

Am Abend hatte ich schon damit gerechnet, am nächsten Tag eine weitere Steigerung in den Umwegen geniessen zu dürfen; dem war zum Glück nicht so. In der vierten Etappe, welche für die vor 14 Uhr startenden ziemlich verregnet und daher angenehm kühl war, machte ich öfter kleine Bögen (mal zu hoch, mal zu tief, etc.).

In der fünften Etappe verlor ich den Faden drei Mal nur kurz.. Zwei Mal war ich zu langsam unterwegs und las zu weit voraus und einmal versuchte ich einer Person zu folgen, die viel schneller unterwegs war als ich.